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Sonntag, 11. März 2012

Am Anfang war ich selbst noch schockiert darüber, wie viel ich abgenommen habe, ohne es zu merken. Auf einmal stand ich vor dem Spiegel, meine Schulterblätter stachen heraus, meinen Rippenbogen zeichnete sich deutlich ab, meine Hüftknochen waren deutlich sichtbar, mein Bauch eingefallen. meine Oberschenkel haben sich nicht mehr berührt, ich konnte mit dem Daumen und dem kleinen Finger mein Handgelenk umschließen. Ehrlich gesagt, hatte ich Angst vor mir selbst. Bis es mir irgendwann gefallen hat und ich in keinem Fall wieder zunehmen wollte. Und jetzt? Jetzt steh ich vor dem Zwiespalt. Entweder lebe ich mit einem gesunden, fetten Körper oder mit einem kranken, aber schlankem Körper. Ich will meine Hüftknochen sehen, ich will meine Rippen spüren, ich will schmale Oberschenkel, ich will meine Schulterknochen sehen, ich will, dass das ganze Fett endlich verschwindet. Heute waren es 700 Kalorien. 700!! Wenn ich so weiter mache, dann hab ich bald einen Schwimmring an Stelle des Bauches. 

Morgen schreibe ich wahrscheinlich Bio nach. Am Dienstag Spanisch. Yeih! Freu ich mich. Ich werd jetzt meine Sachen packen und mich für Bett richten, ich bin verdammt müde vom nichts tun.

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