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Donnerstag, 2. Februar 2012

So oft stehe ich vor dem Spiegel, schau in das Gesicht der Person, die ich dort sehe, schau mir den Körper an, die Zeichen der Vergangenheit, suche das Lächeln, dass früher den Mund umspielte, suche den Glanz in den Augen. Nichts. Das Lächeln ist verschwunden, der Glanz wich einer Trübheit. Wohin ist die Kämpfernatur? Wohin sind all die Worte, die früher einfach aus dem Mund gesprudelt sind? Wohin sind die Hummeln im Hintern verschwunden? Wohin ist der Lebenswille und die Willenskraft verschunden? Ich sehe 10 Jahre zurück und sehe ein kleines Mädchen, das wirklich noch Mädchen war. Klein, bunt, naiv, gutgläubig, lebensfroh. Heute sehe ich eine junge Frau, die viel zu schnell erwachsen werden musste. Keine Energie mehr, kein Elan, kein Gefühl, keine Heiterkeit.

Im Leben ist es wie mit allem. Man muss es lernen. Kennen lernen, lernen zu verstehen, lernen zu handeln, lernen auszuhalten, lernen zu verlieren und vor allem lernen wieder aufzustehen, immer und immer wieder!

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