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Montag, 6. Februar 2012

Endlich lieg ich im Bett. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich heute Mittag gesagt habe, ich wünschte der Tag wäre vorbei. Jetzt ist er es. Ich bin vom Arbeiten zurück und endlich frisch geduscht. Ich hab mich den ganzen Tag so schmutzig gefühlt, ohne es zu sein. Ich hasse dieses Gefühl, ich komme aus der Dusche, aber könnte mich grade nochmal zwei Stunden drunter stellen. Das blöde dabei ist nur, dass ich mich leider trotzdem nicht aus meinem Körper schwemmen. Ich hasse es, ich hasse es, ich hasse es. Oder mich, wie man es sieht. Ich würde sagen, bis auf ein paar wenige Momente, war heute ein Tiefphasentag. 

Aber ich bin froh, dass ich arbeiten war, die Ablenkung tut gut. Ich will wieder Hochphasen haben, Freude an den kleinen Dingen haben, gerne aufstehen und zur Schule gehen (man glaubt es kaum, aber jaaa, ich hatte man viel Freude daran). Man könnte sagen, ich hab mein Wissen verloren. Ich sitze in der Schule und verstehe nichts von dem was irgendjemand zu mir sagt, aber ich hab noch weniger Motivation irgendetwas zu ändern, mir fehlt die Kraft dazu. Ich sehs schon, ich versau mir meine Zukunft. Heute habe ich in der Schule zu meiner Besten gesagt: Wenn ich Dir jetzt sage, dass ich mich umbringe, würdest du es mir nicht mal glauben. Meine Fresse, wie tief kann ein Mensch sinken? Wahrscheinlich bin ich schon ganz tief unten, aber noch lange nicht am untersten Ende. Das kommt dann noch. Ich weiß schon, ich werf heute ja mal wieder mit Optimismus um mich.

Die kleinen Gespräche über Gott und die Welt tun mir gut. Die Gesellschaft tut mir gut. Das Arbeiten tut mir gut. Das Tanzen tut mir gut (bis auf meinen Füßen, aua :(). Das Schreiben tut mir gut. Das Singen tut mir gut. Das Ablenken tut mir gut. 

Die Frage ist nur, wie lange ich vor meinen Gefühlen noch weglaufen will. Meine Fresse, wir versinken mal wieder in meinem Selbstmitleid. 

Ich sollte schlafen gehen, gute Nacht ihr, die Süßen, die meinen Blog lest :* 

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